Enter your keyword

post

DAS TÜRKISCHE VOLK: EIN HERZ EINE STIMME

scan-218x300

DAS TÜRKISCHE VOLK: EIN HERZ EINE STIMME

Liebe Freunde,

Nach den intensiven und gemeinsamen Tagen, die wir im Ramadan zusammen verbrachten, und nach unseren Feiertagen, hat unser Land durch Verräter einen extremen Schmerz davontragen müssen. Am 15. Juli wurde gegen unseren Staat ein Putsch- und Verratsversuch unternommen. Aber Allah sein Dank, dieses edle Volk hat den tyrannischen Verrätern ihren Versuch nicht gelingen lassen. Ein jeder von ihnen wurde aufgefangen. Die ehrenwerte Polizei, das Militär, der Offizier, der Arbeiter, der Politiker und das Volk dieses Landes haben sich zu einem Herz und zu einer Stimme vereint und es den Tyrannen nicht erlaubt, ihre elenden Ziele zu erreichen. Laut den verkündeten Zahlen haben 208 Kinder dieses Staates für das Wohl ihrer Heimat ihr Leben geschenkt. 1491 Bürger wurden verletzt. Die Tyrannen, die Staatsverräter und ihren Verstand und ihr Gewissen verlorene Wüteriche haben mit dem Geld dieses Volks gekaufte Waffen und Kugeln gegen die Kinder dieser Nation eingesetzt. Doch zum Glück waren ihre Pläne misslungen. Und wieder haben wir gesehen: Niemand hat die Macht, die türkische Nation zu zerstören. Der Bezeugungstrunk aller im Namen dieses Staates und des Volkes ihr Leben schenkenden Helden sei gesegnet. Ich hoffe, dass Allah sie mit Gnade willkommen heißen wird. Für unsere verletzten Staatsbürger wünsche ich Allah Genesung. Unsere Nation wird auf den Tag der Bestrafung der den Staatsstreich versuchenden im Glauben an ihren nationalen Willen abwarten. Diese Tyrannen und Verräter müssen unbedingt vor Gericht gestellt werden. Ich wünsche von Herzen, dass alle politischen Parteien im Parlament die nach dem 15. Juli erlassene Botschaft in Form von „KEIN PUTSCH“ sowie das Porträt der Einheit fortsetzen werden. Die Lösung liegt jetzt bei unserer Nationalversammlung und einschließlich der Hauptoppositionen haben alle ihre Verantwortungen zu erfüllen.

gulbahar-218x300Verehrte Freunde, trotz der schlechten Tage, die wir momentan verbringen, möchte ich im Bewusstsein, dass wir durchaus ein Land sind, das diese Tage überwinden werden wird, eine Bewertung für unser Land und unsere Region machen, indem ich ein paar Punkte hervorhebe. Die Gleichgewichte der Welt beginnen sich zu verschieben. Sieht nur; dass England mit einem Referendum gegen die EU gesprochen hat, mag die Möglichkeit, dass auch andere EU-Länder sich England zum Vorbild machen, durchaus erhöhen. Selbst die Diskussion einer solchen Möglichkeit wird für die EU keine guten Ergebnisse mit sich bringen.Die Aussage des EU-Kommissionschefs Jean-Claude Juncker, “die EU wird gegen austretende Länder nicht freundlich vorgehen werden” wird auf England und auf europäischen Ländern, die mit England derselben Meinung sind, sehr wahrscheinlich einen Druck ausüben werden. Wie hat die Türkei die Sachlage zu bewerten? Die Türkei ist ein Kandidat für die EU-Mitgliedschaft. Meiner Meinung nach, sollte sich die Türkei momentan statt über einen Beitritt zu verhandeln, ihre Stärken, die sie im Balkan, in Zentralasien und auf der arabischen Halbinsel erzielt hat, in Errungenschaften umwandeln.

Die Tatsache, dass Deutschland die Vorfälle aus dem Jahr 1915 als „Völkermord“ betrachtet, die Tatsache, dass der britische Justizminister Gove die Visaliberalisierung der Türkei als großes Risiko betrachtet sowie die Tatsache, dass Deutschland und sogar Europa die Visaliberalisierung der Türkei nicht erleichtern können, spricht eher für eine Sachlage gegen uns. Und ist es wichtig? Natürlich nicht. Wie ich schon immer argumentiert und geäußert habe, ist die Türkei in Bezug auf ihre regionale Position sowieso ein sehr starkes Land. Dass die vor dieser Macht sich fürchtenden globalen Zentren unserem Land schaden werden, haben wir nicht zugelassen und werden wir auch in Zukunft nicht zulassen.

sabanbey-300x168

Liebe Freunde,
Bevor Deutschland die Ereignisse aus dem Jahr 1915 als „Völkermord“ im Parlament verabschiedet hatte, machten wir einen Besuch in Deutschland. Wir waren auf die Einladung des Präsidenten des Deutsch-Türkischen Mittelstandsforums Berlin MIT, den wir zuvor in İkitelli begrüßt hatten, in Berlin. Wir haben wie in der Türkei ähnliche und kontinuierliche Diskussionen über die Vorbereitungen und das Funktionieren des türkisch-deutschen Mittel- und Kleinunternehmer-Forums geführt, das im Oktober in Berlin stattfinden soll.
Mit einem 2-tägigen Programm, das im Oktober organisiert werden soll, sollen Geschäftsleute aus der Türkei und Geschäftsleute in Deutschland über die geschäftlichen und wirtschaftlichen Fragen zwischen beiden Ländern informiert werden und im Nachhinein persönliche Verhandlungen geführt werden, der Informationsfluss fortgesetzt und Aufmerksamkeit für investitionsfähige Bereiche in den beiden Ländern geschafft werden. Türkisch-deutsche Beziehungen haben einen historischen Wert. Auch die Industrialisierung Deutschlands und seine wirtschaftliche Entwicklung stehen in der Schuld der türkischen Arbeitskraft. Es sei betont, dass wir eine Nation sind, die Arbeitskräfte geschaffen hat, indem wir unsere Freunde und Verwandten nach Deutschland versandt haben. Schlussendlich weist die Strukturierung von türkischen und deutschen Mittel- und Kleinunternehmen in Berlin und Deutschland überhaupt Spuren einer intensiven Migration auf.
So haben wir im Rahmen unserer politischen Kontakte in Berlin nicht daran gezögert, unsere Differenzen und unser Engagement für unsere Beziehungen auszudrücken und wenn momentan nicht in anderen EU-Staaten möglich, wenigstens Deutschland individuell für unser Land die Visaliberalisierung einführen müsste. Gegenüber Aleksandr Herman, Abgeordneter des Berliner Landtags und Mitglied der Finanzkommission des Berliner Landtages, Martin Potzold, Abgeordneter des Deutschen Bundestages, Abgeordneter des Deutschen Bundestages Kai Wagner haben wir geäußert, dass der Türkei 72 Kriterien auferlegt sind und dass es aufgrund des Einflusses anderer Länder schwierig ist, das Problem in kurzer Zeit zu lösen. Aus diesem Grund haben wir auch betont, dass Unternehmern, die in der türkischen Industrie- und Handelskammer registriert sind, mit eigener Initiative Deutschlands eine Visumbefreiung gewährleistet werden könnte und diese Sache mit den Zuständigen Behörden so schnell wie möglich gelöst werden sollte. die so schnell wie möglich mit den zuständigen Behörden gelöst werden müssen. Wir sind uns dessen bewusst, dass ausschließlich auf diese Weise loskommen werden kann und der türkisch-deutsche Wirtschaftsverband sich rasch entwickeln kann.
Ich kann sagen, dass unsere Verhandlungen für uns sehr positiv waren. Politische Zuständige haben unseren Aussagen zugestimmt und angedeutet, dass sie die Sache an die deutsche Kanzlerin Merkel weiterleiten werden. Es sieht jedoch danach aus, dass die Entwicklungen nach unserer Rückkehr und die Entscheidung des Parlaments den Prozess nicht an einen guten Punkt bringen werden können. Die Zeit stärkt es, Geduld zu haben und zu lernen. Hauptsächlich die Visaliberalisierung, aber auch weitere Prozesse zur Fortschreitung des türkisch-deutschen-Mittel- und Kleinunternehmer-Forums werden wir in der Zukunft sehen. Allah hat der türkischen Nation so viel Geduld gegeben, dass die türkische Nation kompromisslos, mit Ehre und Stolz ihr Leben fortführt. Vor dem Putschversuch hatte unser Land aufgrund des Angriffs auf den Atatürk-Flughafen schwierige Tage durchgemacht. Der Angriff auf den Flughafen war buchstäblich ein Massaker. Auch in İkitelli gab es diesem Angriff zufolge einen Verlust. Noch einmal möchte ich alle, die beim Terroranschlag auf den Flughafen Atatürk und beim Putschversuch ihr Leben verloren haben, gedenken. Allah hab‘ sie selig! Und allen Verletzten möchte ich nochmals eine rasche Genesung und allen Angehörigen und unserem Volk Langmut wünschen. Die Macht, der Wille, der Glaube, der Mut und Geist unserer heiligen Nation und unsere glorreiche Flagge mit Halbmond und Stern wird für alle Ewigkeit immer schwanken.

Meine Rede möchte ich gerne mit den Worten von Arif Nihat ASYA beenden.
Blau der Himmel, goldig die Ähren. So schön ist der Frieden.
Ah! Heimatland. Zehn Kriege lohnen sich für eine jede deiner Spannen…
Mit Respekt und Achtung…

Şaban Gülbahar